Jahresbericht 2017 der GD Personen mit Behinderung

7. November 2018

Die GD Personen mit Behinderung hat ihren Jahresbericht 2017 veröffentlicht.

2017 war für die GD Personen mit Behinderungen ein ereignisreiches Jahr.

Bei der Inbetriebnahme einer neuen Software zur Bearbeitung der Akten gab es viele technische Probleme, so dass wir in den ersten 3 Monaten des Jahres 2017 kaum noch Anträge bearbeiten konnten.

Die Probleme führten dazu, dass der Bürger länger auf eine Entscheidung über seinen Antrag warten musste. So dauerte es beispielsweise durchschnittlich 7 Monate, bis ein Leistungsantrag bearbeitet wurde, was anderthalb Monate länger ist als der Jahresdurchschnitt von 2016.

Auch die Erreichbarkeit über unsere 0800-Nummer ließ zu wünschen übrig.

Einige markante Figuren:

  • Ende 2017 hatten 660.330 Personen eine Akte bei der GD Personen mit Behinderungen.
  • Die Zahl der Personen, die Einkommensersatz und/oder Eingliederungsbeihilfe erhalten, war noch nie so hoch: 182.895. Das ist eine Steigerung von 2% gegenüber 2016.
  • Die GD hat 1,49 Milliarden Euro für Beihilfen für Menschen mit Behinderungen ausgegeben.
  • 63.787 Parkscheine wurden ausgestellt, jetzt sind 420.108 Karten im Umlauf.


Wir haben zahlreiche Initiativen zur Verbesserung unserer Dienstleistungen ergriffen:

  • Um der gestiegenen Arbeitsbelastung gerecht zu werden, wurden zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.
  • Wir haben den digitalen Informationsaustausch mit den Hausärzten verbessert, indem wir technische Probleme gelöst und uns auf die Beratung mit den Ärzteverbänden konzentriert haben.
  • Wir haben die Online-Applikation Handiweb, mit der Menschen mit Behinderung ihre Akte einsehen können, erweitert, mit der Möglichkeit, auch Anträge einzureichen. Auf diese Weise sind beide Funktionalitäten nun in ein und derselben Applikation verfügbar.
  • Wir arbeiten auch daran, unsere telefonische Erreichbarkeit zu verbessern und den Aktenrückstand abzubauen.

Jahresbericht 2017 (.pdf)