Die Folgen der sechsten Staatsreform

Seit dem 1. Juli 2014 unterliegt die Beihilfe zur Unterstützung von Betagten (BUB) der Zuständigkeit der Flämischen Gemeinschaft, der Wallonischen Region, der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Gemeinsamen Gemeinschaftskommission. Die Übertragung der Behandlung der Akten und Anträge ist noch nicht geschehen. Inzwischen wird der FÖD Soziale Sicherheit weiterhin diese  Beihilfe gewähren und die bestehenden Akten gemäβ den bestehenden Verfahren und Regeln verfolgen.

Behandlung der Akten und Anträge durch den FÖD Soziale Sicherheit

Die Behandlung jeder Akte oder jedes neuen Antrags im Rahmen der Beihilfe zur Unterstützung von Betagten wird weiterhin durch den FÖD Soziale Sicherheit erfolgen. Für alle Fragen über Ihre Akte oder Ihren Antrag können Sie den FÖD unter der gebührenfreien Nummer 0800 987 99 oder mithilfe vom Kontaktformular erreichen.
Solange eine Region oder eine Gemeinschaft ihre heutige Regelung nicht ändert, bleibt letztere gültig.

Was sich ändert

Von nun an wird das Sprachengesetz auf jeden neuen Antrag auf eine Beihilfe zur Unterstützung von Betagten anwendbar sein. Das bedeutet, dass die für die Behandlung des Antrags verwendete Sprache von der Wohnsitzadresse abhängig sein wird. Alle amtlichen Dokumente und Formulare sowie alle Bescheinigungen werden in dieser Sprache abgefasst sein.

Für nähere Informationen

Für nähere Informationen über die sechste Staatsreform können Sie die Site www.belgium.be besuchen.