Erläuterungen zum neuen Verfahren für (Haus-)ärzte

25. August 2016

Am 1. Juli 2016 führte die GD Personen mit Behinderung einen neuen Antragsverfahren ein. Da dieser für bestimmte (Haus-)ärzte noch nicht ganz deutlich war, verschaffen wir ihnen einen Überblick über die Neuigkeiten.

Wie geht ein Antrag vonstatten und welche Rolle spielt der (Haus-)arzt?

  • Künftig muss der Bürger Anträge auf Beihilfen oder andere Vorteile bei der GD über die online Anwendung MyHandicap stellen. Er muss seine administrativen Daten über MyHandicap übermitteln, aber auch Informationen über seine Selbstständigkeit und die Auswirkung seiner Behinderung auf sein tägliches Leben. Auch der Name des behandelnden Arztes muss er eintragen.

    Der Bürger kann den Antrag selbst stellen, oder mit Hilfe eines Mitarbeiters der GD, eines ÖSHZ, der Gemeinde, der Krankenkasse, …
  • Nach der tatsächlichen Einreichung des Antrags über MyHandicap fordert die GD Personen mit Behinderung selbst die sachdienlichen medizinischen Informationen beim behandelnden Arzt an.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Verfügt der Arzt über ein eHealth-Zertifikat, so wird er/sie anhand einer Meldung der GD in seiner/ihrer eHealth-Box um die Informationen gebeten.
  • Verfügt der Arzt nicht über ein eHealth-Zertifikat, so wird er/sie per Post ein Formular der GD empfangen, das er/sie ausfüllen und zurückschicken kann.

Hinweise für eine leichtere Antragstellung

Es ist wichtig, den Bürger darum zu bitten, vor der Antragstellung mit dem (Haus-)arzt Kontakt aufzunehmen, um zu prüfen, ob der Arzt über ausreichende und neue Daten über den medizinischen Zustand des Bürgers verfügt. Ist dies nicht der Fall, so kann der Arzt ihn zu einer Konsultation einladen.

Wir bitten den Bürger auch darum, seinen Arzt zu melden, dass er tatsächlich einen Antrag über MyHandicap eingereicht hat. So weiß der Arzt, dass er/sie bald von der GD Personen mit Behinderung eine Meldung in seiner/ihrer eHealth-Box bzw. einen Brief empfangen wird.

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