Auswirkung der neuen Software auf die Dienstleistung der FÖD Soziale Sicherheit

22. Februar 2017

Über 600.000 Belgier sind vom Föderalen Öffentlichen Dienst (FÖD) Soziale Sicherheit als behindert anerkannt. Mittels dieser Anerkennung können sie eine Parkkarte, eine Bescheinigung oder eine Beihilfe beantragen. Im Jahr 2016 behandelte der FÖD 123.000 Dossiers (neue Anträge und Revisionsanträge) auf Anregung der Person mit Behinderung. Am 23. Januar nahm der FÖD Soziale Sicherheit eine neue Software zur Antragsbehandlung in Betrieb.

Der FÖD ist sich dessen Bewusst, dass noch technische Anpassungen der Software erforderlich sind, um eine höchstmögliche Dienstleistung gewährleisten zu können.
Nach einer präzisen und vollständigen Einschätzung der Auswirkung auf die Bearbeitungsfristen wird eine Rückwärtsplanung erstellt, um den zeitlichen Rückstand so schnell wie möglich wettzumachen.

Datenmigration erfordert manuelle Korrektur, aber Bezahlungen gehen weiter

Eine korrekte Übertragung einer großen Datenmenge in das neue System nimmt viel Zeit in Anspruch. Es stellt sich heraus, dass weniger als 3% der migrierten Dossiers eine manuelle Korrektur erfordern. Um jedes Risiko auszuschließen, wurden alle Bezahlungen vor Ende Februar vom alten System her durchgeführt. Somit ist die Kontinuität der Bezahlungen absolut gewährleistet.

Folgen für den Bürger: 0800-Nummer nicht erreichbar, aber Dossier wird weiter behandelt

Die Einführung der neuen Software erschwert eine wirkungsvolle Dienstleistung über die 0800-Nummer. Deshalb wird auf telefonische Anrufe zurzeit nicht reagiert. Der FÖD bittet die Bürgerinnen und Bürger, womöglich das Kontaktformular auf der Webseite www.handicap.belgium.be zu verwenden. Alle Fragen werden auf dieser Weise registriert und die Mitarbeiter bemühen sich um eine schnelle und sachgemäße Erledigung auf diesem Wege, trotz der widrigen Umstände.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung (auf französisch)