Das neue Antragsverfahren: eine einfachere, individuellere und schnellere Dienstleistung

Seit 1. Juli 2016 ist die Arbeitsweise der Generaldirektion Personen mit Behinderung grundlegend neuorganisiert. Der umständliche Papierantrag wurde durch einen kürzeren online Fragebogen ersetzt.

Je nach der gewählten Beihilfe ermittelt ein interaktiver Fragebogen die administrativen Daten und die Selbstständigkeit des Bürgers.

Dieser Antrag wird elektronisch an die GD Personen mit Behinderung übermittelt.
Die medizinischen Daten werden von der GD Personen mit Behinderung direkt vom im Fragebogen erwähnten behandelnden Arzt angefordert. Man braucht die Papieranlagen also nicht mehr vom Arzt ausfüllen zu lassen. Dadurch geht die Antragstellung schneller, persönlicher und einfacher vonstatten.

Es ist auch möglich, vorab ein online Screeningsverfahren zu durchlaufen, so dass, auch wer nicht so gut mit der Gesetzgebung auskennt, einschätzen kann, auf welche Beihilfen und Maßnahmen er eventuell Anspruch hat.

Auch für die Partner der GD – Gemeinde, ÖSHZ, Krankenkassen usw. – bringt dies einige Änderungen mit sich. So sind Communit-e (Antragstellung) und Handiweb (Akte einsehen) durch My Handicap ersetzt.

Zum besseren Nutzen von Bürgern und den Partnern wird sich die Generaldirektion fortan aus Teams zusammensetzen, die für eine bestimme Region verantwortlich sind.

Möchten Sie weitere Informationen?

  • Im 2013 hat die GD Personen mit Behinderung mit den Fachleuten aus dem Sektor und den Personen mit Behinderung einen Dialog geführt, mit dem Ziel, den Personen mit Behinderung bessere Dienstleistungen anzubieten. Diese Veranstaltung hat es uns erlaubt, ein Band zwischen den Anwesenden herzustellen. Weitere info.
  • Anträge einreichen und weiterverfolgen als Profi (.pdf)